PETEBLOG


  Startseite
    • Emmi
    • Geschichten
    • Theater
    • Lesen
    • Games
    • Mal ernst
    • Skurril
    • Film
    • Webdesign
    • Sammelsack
    • Musik
    • Die Siebziger
    • Ratten
    • Bei der Arbeit
  Über...
  Archiv
  Disclaimer
  Noch mehr Links
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Apple
   Diablo 2
   Doom 3
   Halflife 2
   Morrowind
   Reuters
   Robats Weblog
   Spiegel
   Stern





http://myblog.de/dapete

Gratis bloggen bei
myblog.de





Komm und sieh



"Fljora Gajschun ist 14 Jahre alt - ein Kind, ein Partisan oder nur ein Zeuge? Erwachsensein ist kein Ergebnis von Reife durch Bildung, sondern des Durchstehens des Entsetzlichen.

Es gibt gut gemeinte Antikriegsfilme, die cineastisch in ihr Gegenteil umschlagen, den Krieg ideologisieren oder gar verharmlosen. Jeder, der einige der so genannten Antikriegsfilme gesehen hat, wei? um die Problematik des Genres, um das Problem der Darstellbarkeit des Krieges. "Idi I Smotri" jedoch nimmt aufgrund seiner Schonungslosigkeit und Tragik eine ?berragende Ausnahmestellung in der Filmgeschichte ein, die sowohl k?nstlerisch als auch in ihrem pazifistischen Engagement in hohem Ma?e ?berzeugt und einzigartig ist.

Wei?russland, 1943. Der 14j?hrige Fljora Gajschun schlie?t sich gegen Protest seiner Mutter den Partisanen an. F?r ihn ist der Krieg noch ein Kinderspiel. Als es aber in den Kampf geht, darf er nicht mit an die Front. Fljora soll statt dessen mit Alten und Kindern ein Reservelager einrichten. Der Junge f?hlt sich alleingelassen. In den W?ldern trifft er auf das M?dchen Glascha, die Geliebte des Partisanenf?hrers. Fljora versucht sie zu tr?sten, als die H?lle ?ber beide hereinbricht: Sie sind in einen Angriff der deutschen Wehrmacht geraten! Nur knapp k?nnen die beiden dem Tod entrinnen, aber die Schrecken haben kein Ende: Fljora wird Zeuge der entsetzlichen Massaker, die Nazi-Schergen unter der russischen Zivilbev?lkerung anrichten.

Die aufw?hlende Bildern der "Vergeltungsaktion" beruhen tats?chlich auf Augenzeugenberichten.

So muss er einer faschistischen "Vergeltungsaktion" beiwohnen, bei der unschuldige Menschen, ?berwiegend Frauen, Kinder und Greise in einer Holzkirche lebendig verbrannt werden! Diese traumatischen Erlebnisse lassen den Jungen innerhalb k?rzester Zeit um Jahre altern... Er erlebt die j?mmerliche Todesangst der von den Partisanen gefassten M?rder und steht schlie?lich vor einer Pf?tze, in der ein Hitler-Portrait mit der Aufschrift "Hitler - der Befreier" liegt. Die Stationen, die wir mit ihm innerhalb einer kurzen Zeitspanne erleben, sind Stationen der Zerst?rung. Der Terror ist immer pl?tzlich da und dann andauernd: Fast schmerzhaft ?berfallen die Bilder des Schreckens auch den Zuschauer.

Filmzitat: "Alle ohne Kinder: Heraustreten! Wer ohne Kinder ist, kann raus!".

Der in Russland bekannte Regisseur Elem Klimow zeigt die Gr?uel des Krieges, insbesondere die Verbrechen der Wehrmacht, aus der Sicht seines Hauptdarstellers. Publikum und der Protagonist auf der Leinwand werden dabei eins, Kommentare und Erkl?rungen er?brigen sich. Er inszenierte seinen einzigartigen Film bewusst realistisch und grausam, was ihm bei den Moskauer Festspielen Gold und in Venedig viel Beachtung einbrachte."

Rafael Kozub

Dieser Text ist zuerst erschienen bei:
http://mitglied.lycos.de/RafaelKozub/fil/d/idi.htm
8.4.05 14:11


Werbung


Sex mit Bambi



Die Seite f?r den Pl?schtier-Liebhaber.

http://free.pages.at/mryia/
11.4.05 10:20


Break Even

13.4.05 15:28


Fundst?ck



Quelle: www.heise.de
21.4.05 08:06





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung